Spielberichte
Daniel Jola schafft erstmals den Sprung aufs internationale Podest.
Drei Turniere, zwei denkbar knappe Entscheidungen und am Ende ein besonderer Erfolg: Der Schweizer Fussballgolfer Daniel Jola sichert sich beim Drei-Regionen Masters 2026 den dritten Gesamtrang in der Kategorie Senioren 55+. Bei seiner ersten Teilnahme an der Turnierserie gelingt dem 55-Jährigen damit erstmals der Sprung auf das Podest einer internationalen Gesamtwertung.
Was sich bereits während der Saison 2026 angedeutet hatte, bestätigte sich beim Drei-Regionen Masters eindrucksvoll: Daniel Jola hat sportlich einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Nach zwei zweiten Plätzen bei nationalen Wettbewerben durfte der Schweizer zum Saisonabschluss erstmals auch bei einer internationalen Turnierserie eine Podestplatzierung feiern.
Der Weg zur Bronzemedaille verlief allerdings alles andere als geradlinig. Bei den drei Turnieren in Ortenau, Rhein-Neckar und Wetterau wechselten sich starke spielerische Leistungen mit bitteren Momenten ab. Mehrfach entschieden einzelne Schläge über eine noch bessere Platzierung.
Ortenau Open: Ein verhängnisvolles Loch kostet eine Spitzenplatzierung.
Der Auftakt zur Turnierserie fand bei den Ortenau Open statt. Jola erwischte einen vielversprechenden Start und lag zwischenzeitlich bei fünf Schlägen unter Par (−5). Über weite Strecken zeigte der Schweizer eine überzeugende Leistung und befand sich auf Kurs zu einem Spitzenresultat. Doch ein einziges Loch sollte den bisherigen Turnierverlauf auf den Kopf stellen. Dort verlor Jola seinen herausgespielten Vorsprung und beendete die Runde schliesslich mit einem Schlag über Par (+1).Weil die zweite Runde aufgrund eines Unwetters abgesagt werden musste, blieb keine Gelegenheit mehr, das Ergebnis zu korrigieren. Am Ende resultierte der neunte Schlussrang. Eine Platzierung, die den tatsächlichen Spielverlauf nur bedingt widerspiegelte. Gleichzeitig zeigte der Auftakt, dass Jola durchaus in der Lage war, mit den stärkeren Spielern seiner Alterskategorie mitzuhalten.
Rhein-Neckar Open: Ohne Training unter die besten fünf.
Beim zweiten Turnier der Serie, den Rhein-Neckar Open, gelang Jola eine deutliche Steigerung.Obwohl er den Parcours in diesem Jahr nicht hatte trainieren können, präsentierte sich der Schweizer über zweimal 18 Löcher in guter Form. Mit einer konzentrierten und weitgehend konstanten Leistung spielte er sich in die Spitzengruppe.Nach Abschluss der regulären Runden lag Jola auf dem vierten Rang. Da mehrere Spieler schlaggleich waren, musste die endgültige Rangfolge in einem Stechen ermittelt werden.Dabei verlor der Schweizer noch einen Platz und beendete das Turnier auf Rang fünf.Trotz des knappen Ausgangs durfte Jola mit seinem Auftritt zufrieden sein. Die Platzierung unter den besten fünf war ein weiteres Zeichen seiner sportlichen Entwicklung und hielt ihn im Rennen um einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung.
Wetterau Open: Ein Hole-in-One entscheidet den Kampf ums Podest.
Für die grösste Dramatik sorgte schliesslich das dritte und letzte Turnier bei den Wetterau Open. Die Ausgangslage war für Jola anspruchsvoll. Er hatte den Parcours zuvor noch nie gespielt und konnte lediglich eine Trainingsrunde unter strömendem Regen absolvieren. Dennoch fand der Schweizer schnell seinen Rhythmus und hielt sich über weite Strecken in der Spitzengruppe.
Bis zum letzten Loch durfte er auf seinen ersten Podestplatz bei einem internationalen Einzelturnier hoffen.
Dann folgte eine Szene, wie sie im Fussballgolf vorkommen kann. Dem direkten Konkurrenten (Christian Bödeker) gelang ausgerechnet an Loch 18 ein Hole-in-One – ein Treffer mit dem ersten Schlag. Dieser aussergewöhnliche Moment veränderte die Rangfolge unmittelbar vor Turnierende. Statt sich den dritten Platz zu ergathern oder noch ins Stechen gehen zu können, musste sich Daniel Jola mit dem vierten Schlussrang begnügen. Für den Schweizer war es eine bittere Entscheidung. Gleichzeitig unterstrich der vierte Platz auf einem zuvor völlig unbekannten Parcours seine starke Turnierleistung.
Dritter Gesamtrang: Konstanz wird belohnt.
Was bei den einzelnen Turnieren jeweils knapp ausser Reichweite geblieben war, gelang Jola schliesslich in der Gesamtwertung. Mit den Schlussplatzierungen neun, fünf und vier sicherte sich der Schweizer bei seiner ersten Teilnahme am Drei-Regionen Masters den dritten Gesamtrang in der Kategorie Senioren 55+.
Damit durfte Daniel Jola erstmals bei einer internationalen Turnierserie auf das Podest steigen. Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, als die drei Wettbewerbe unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen stattfanden. Während in Ortenau das Wetter und ein einzelnes missglücktes Loch eine bessere Platzierung verhinderten, überzeugte Daniel Jola bei den beiden folgenden Turnieren auch ohne entsprechende Trainingsvorbereitung.
Entscheidend war letztlich seine Konstanz über die gesamte Serie hinweg. Drei Podestplätze zum Abschluss einer erfolgreichen Saison. Mit der Bronzemedaille beim Drei-Regionen Masters 2026 setzt Daniel Jola einen weiteren sportlichen Höhepunkt hinter seine Saison 2026.
Bereits bei der Schweizer Fussballgolf-Meisterschaft hatte er sich in der Kategorie Senioren 55+ den zweiten Vize-Schweizermeistertitel gesichert. Lediglich drei Schläge fehlten ihm zum nationalen Titel. Auch beim erstmals ausgetragenen Schweizer Fussballgolf Cup erreichte Daniel Jola das Finale und belegte den zweiten Platz – erneut mit nur drei Schlägen Rückstand auf den Sieger. Nun folgt mit dem dritten Gesamtrang beim Drei-Regionen Masters 2026 der erste internationale Podesterfolg.
Zweimal Silber auf nationaler Ebene, einmal Bronze in einer internationalen Turnierserie: Die Saison 2026 zählt damit zu den bislang erfolgreichsten Jahren seiner Fussballgolf-Laufbahn.
Dabei war nicht jedes sportliche Ziel erreicht worden. Insbesondere der angestrebte Vorstoss in die Top 100 der WFGA-Weltrangliste blieb eine grosse Herausforderung. Die jüngsten Resultate zeigen jedoch, dass sich Daniel Jolas kontinuierliche Trainingsarbeit und seine wachsende internationale Turniererfahrung zunehmend auszahlen. Ein grosses Dankeschön geht auch an seine Sponsoren: MobiMed, Athlon-Ortopedics, GYYM Fitness-Stücki und seinen Arbeitgeber Media Markt Schweiz AG der Daniel Jola die nötigen Freitage für die Turniere möglich macht.
Mit Rückenwind in die Saison 2027
Der dritte Gesamtrang beim Drei-Regionen Masters dürfte Daniel Jola zusätzliche Motivation für die kommende Saison geben. Neben seinen sportlichen Ambitionen engagiert sich der Schweizer als Präsident des Schweizerischen Fussballgolf Verbands (SFGV) und des 2026 gegründeten Fussballgolf Clubs Basel weiterhin für die Entwicklung der Sportart in der Schweiz. Sportlich bleibt das Ziel klar: Die Leistungen weiter stabilisieren, den Anschluss an die internationale Spitze verkleinern und künftig auch bei einzelnen Turnieren um Podestplätze kämpfen. Der dritte Gesamtrang beim Drei-Regionen Masters 2026 ist dafür ein wichtiger Schritt – und ein Erfolg, der zeigt, dass sich Ausdauer und kontinuierliche Entwicklung im Sport auszahlen.

Ortenau Open 2026

Rhein-Neckar Open 2026

